DomeTalk in Weiz | Gemeinwohl-Ökonomie Österreich
Gemeinwohl statt Wachstum als Wirtschafts-Ziel
In Weiz ist der Boden für Transformation und Veränderung ein guter. Von der Solidarregion bis zum Weltladen arbeiten unzählige Organisationen im kleinen und regional aber auch darüber hinaus um die wirtschaftlichen Herausforderungen und Dauerkrisen aktiv zu gestalten.
Wie dicht und stabil das Netzwerk in Weiz ist, zeigt der DomeTalk, der am 29. Juni 2026 in der Euroaalle mit drei Talkrunden stattgefunden hat. Schüler·innen der HAK und HLW Innovations- und Nachhaltigkeitesmanagment kamen mit Ronald Bleykolm | Feinkost Bleykolm, Kaufmann, Nahversorger seit 1922 und Marie-Theres Zirm | cardamom über nachhaltigen Konsum, der Wirkkraft als Kund·innen und deren Grenzen ins Gespräch und die Unternehmer·innen berichteten von ihren Ansätzen, Werten und Herausforderungen. Am Nachmittag wurde dann der Dialog mit Multiplikator·innen aus der Wirtschaft und Politik fortgeführt.
Gemeinwohl als Garant für stabiles Wirtschaften auf Basis der guten Beziehung von Kund·innen, Lieferant·innen und Mitarbeiter·innen ist einer der wesentlichen Werte, die Johann König, Geschäftsführer des Kunsthaus Weiz, Marie-Theres Zirm und Ronald Bleykolm an oberste Stelle ihres Handelns setzen. Wie vielschichtig Wirkkräfte dabei sein können, zeigen die Vertreterinnen der Jungen Stadt Petra Schwarz, Barbara Vorraber, Stadt Weiz und Albert Baumann von den Grünen.
Ein Fazit aus den drei Runden ist, dass gerade wegen der Herausforderungen und Krisen der Zusammenhalt und die Solidarität vor dem reinem Wachstum und Gewinnstreben stehen muss und dies bei vielen (Familien-)Betrieben in und um Weiz schon so ist. Und trotzdem gibt es weiterhin viel zu tun!
Organisiert wurde der DomeTalk von cardamom in Kooperation mit Gemeinwohl-Ökonomie Österreich & Österreichische Gesellschaft für politische Bildung mit Unterstützung von Kunsthaus Weiz, Einkaufsstadt Weiz, bildungweiz, Solidarregion Weiz, Arge Menschenrechte Weiz, Feinkost Bleykolm & Weltladen Weiz.
Wir bedanken uns bei der ÖGPB für die finanzielle Unterstützung.