Die Zirm bloggt

Wir wissen, aber wollen nicht.

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Wir wissen, aber wollen nicht.
Welt-in-Veränderung-Gedanken von Jacqui...

Die Welt ist in Veränderung. Und welche Rolle spielen wir dabei?
Wir müssen an unserem Wirtschaftssystem etwas ändern. Wenn wir so weiter tun wie bis jetzt wird es zu Veränderungen kommen, die nicht wie bisher in einigen Ländern, sondern dann in den meisten Ländern für Katastrophen sorgen. 

Beim heurigen Barcamp der Grünen Wirtschaft Steiermark "Regional wirtschaften, global denken“ gab es wieder Raum für Reflexion.

Was können wir privat tun, was beruflich und was, wenn große Firmen nicht aktiv mit dabei sind? Ja es macht einen Unterschied. Und im besten Falle zieht das Umfeld nach und auch dann die „Großen". Denn als Konsument*innen haben wir eine kleine, wirksame Schraube, an der wir drehen können.

Es gibt bereits Versuche bei den Marktführer*innen, jedoch ist dies ein langer Weg gewohnte Strukturen zu ändern. Daneben gibts neue Firmen mit großen Potenzial: Notpla beispielsweise, die aus Algen neues Verpackungsmaterial produzieren.

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Für größere Veränderungen braucht es rechtliche Rahmenbedingungen. Wenn sich Gesetze ändern, müssen die Produzent*innen sich darauf einstellen. Jedoch ist dann die Frage, was entscheiden die "oben" und bzw. welche Partei wählen wir, wählt ihr?

Für mich wird das Thema so groß, dass ich mich nicht mehr raus sehe.
Ich kann mich dann nur mehr auf meine "kleine Welt" beziehen und dort verantwortungsvoll leben, in Diskurs treten, Gutes supporten, Fragen stellen. Und als Unternehmerin meine Kund*innen und Projekte sorgsam auswählen. Manchmal heißt das aber auch, eine grafisch anspruchsvolle Illustrationsanfrage abzulehnen, weil das Produkt bzw. das Unternehmen nicht zu meiner, unserer Haltung passen. Das ist eigentlich vergleichbar, wenn mich ein Produkt als Privatperson lockt, das in seiner Produktionskette und nach meiner Nutzung mehr Schaden verursacht, als mir Nutzen stiftet.

Nach den Vorträgen starteten wir ins Barcamp. Beginnend mit einer knackigen Session zum Thema Zero Waste. Evelyna Lundquist von The Good Tribe stellt uns ihre 12R Matrix vor, die uns an die Gemeinwohl-Matrix erinnert. Gemeinsam mit Marie-Theres versuchen wir cardamom nach den 12Rs zu reflektieren. Viele Fragen tauchen auf, gute Fragen. Von einer zur nächsten, mit de Ergebnis: Gutes Tool aber dafür bräuchten wir mehr Zeit. Zeit, die wir uns immer wieder nehmen.

Marie-Theres teilte als Expertin ihre Erfahrungen in den beiden Sessions: 

  • Netzwerke und Regionalwirtschaft. Warum branchenübergreifende Vernetzung (auch in der Region) Früchte bringt. Was heißt Crossover für mich konkret?
  • Netzwerke und Regionalwirtschaft. Eine kleine interaktive Szenenarbeit: Hindernisse überwinden. Selbstbewußt in Netzwerken agieren.

Ein dichter Freitag Nachmittag mit vielen Fragen, neuen Vertiefungen, gutem Essen und fruchtbarem Austausch. Konkretes Tun und miteinander ins Reden kommen, Entscheidungen treffen und konsequent sein - da sind wir dran.

Jacqui

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Diversität - Wieviel Reibung braucht's?
 

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Sonntag, 17. November 2019

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