Die Zirm bloggt

Toleranz, Design & guter Geschmack

Toleranz Design guter Geschmack

Das heurige Motto des Designmonat Graz lautet TOLERANZ. Nachdem ich auch heuer den Designmonat zu uns nach Weiz holen wollte wurde mir bald klar, dass wir in Kooperation mit anderen einen Reflexionsraum eröffnen wollen, in dem Raum für Gedanken, Fragwürdiges und Zusammenkommen ist. 

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TOLERANZ, DESIGN & GUTER GESCHMACK - EINE SUBJEKTIVE VERHANDLUNG

  • Welche Rolle spielt Toleranz in der Kreativwirtschaft? Sind wir selber tolerant? Wünschen wir uns Toleranz von unseren Kund*innen? Welches Verständnis haben wir von Toleranz aus unserer Profession heraus?

  •  Wir leben im Wandel und Umbrüchen in vielen Lebensbereichen. Einer davon ist die in Not zu uns gekommenen Menschen, die unsere Gesellschaft brauchen, um wieder Fuß zu fassen. Welche Rolle können wir aus den Werkzeugen der Kreativwirtschaft, der Kommunikationsbranche heraus einnehmen? Wie können wir da wendig und digital wie wir sind einen Beitrag leisten?

  • Was heißt das im Zusammenspiel? Das Private - das Berufliche - das Gesellschaftspolitische. Welche Tabus leiten uns und gilt es zu benennen?

An diesem Abend näherten wir uns von subjektiven Seiten dem Thema Toleranz im Kontext unserer Berufe und unserer Leben. Verschiedene Aspekte spielen dabei eine Rolle, wann wir von der Toleranz zur Intoleranz wechseln. Es hat einerseits mit der Beziehung zu unserem Gegenüber zu tun und auch mit der Dosis. Beispiel: Wie viel Fremdes verträgt eine Gesellschaft? Wann werden Gefühle der Verunsicherheit und Angst größer und damit verbunden unsere Toleranz? 

Gerade in der Werbung wird häufig mit Tabubrüchen gearbeitet, die auch die Norm nach und nach verschieben. Die Kunst liegt darin auf dem Grat des guten Geschmacks zu wandeln - und das bei aller Subjektivität der Menschen.

Herausfordernd ist die Wahrnehmung der eigenen Intoleranzen. Die, die ich kenne kann ich achtsam erkunden. Doch wie ist das mit unseren blinden Flecken? Reicht es da, die eigenen Vorurteile regelmäßig neu zu sortieren? 

Die persönlichen Geschichten, die an diesem Abend geteilt wurden, geben Impulse und Verändern unsere Blickwinkel. Und: sie vergrößern unsere Toleranz anderen und Fremdem gegenüber. 

Die Kreativwirtschaft in ihrer Kernaufgabe Gestalterin übernimmt häufig Verantwortung - gerade auch in den Zeiten der Veränderung. Insofern konnten wir den geschaffenen Reflexionsraum gut nutzen und Erkenntnisse in den eigenen Alltag mitnehmen.

Danke an Euch für das gute Gespräch, Heinz für das köstliche Eis, Helga (Loderhof) für das Bio-Brot, Eva für die Einbettung in den Designmonat Graz, Andreas für die Berichterstattung, Inge für die Gestaltung, Katharina für den geschmackvollen Raum, Christian für seine Definitionsbeiträge...

 

Es diskutierten mit uns: 

Moderation: Marie-Theres

 

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Bildung@Weiz im Wandel?
 

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Mittwoch, 21. November 2018

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