Die Zirm bloggt

Bildung@Weiz im Wandel?

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Was Bildung mit Haltung zu tun hat und warum ich mich engagiere!

Wie können wir unsere Kinder für eine Zukunft "vorbereiten" und ihnen Begleiter*innen sein, wenn wir doch gar nicht wissen, wie diese Zukunft sich entfalten wird?

Zu dieser Fragestellung durfte ich im November 2017 einen sehr beieindruckenden und nachhall(!)tigen Vortrag von Gerald Koller hören, den ich seitdem im Herzen trage und oftmals zitiere.

Vor einigen Tagen war nun auch Gerald Hüther bei uns in Weiz und seine Ausführungen lassen meinen Wunsch etwas zu einer Veränderung beitrag zu wollen, sehr konkret werden.

Das bestehende Bildungssystem hat in seiner bestehenden Form wenig Chancen, unsere Kinder gut für diese Zukunft vorzubereiten, das habe ich verstanden. Ich sehe auch einzelne höchst innovative Schulen und Lehrer*innen, die sich im engen Rahmen um Biotope bemühen, wo Lern- & Lebensfreude gedeihen können.

Wie kann von diesen Keimzellen ausgehend, gestärkt durch den Wunsch von Eltern und Gesellschaft, eine Veränderung im großen Stil gelingen?

Die in unserem Bildungssystem aktiven Frauen und Männer befindet sich im Spannungsfeld von Bewahren versus Aufbruch und Wunsch nach Veränderung. Warum müssen etwa in Wien Mehrstufenklassen auf die Straße (feiern und informieren) gehen, weil diese nach 20 erfolgreichen Jahren nun keine für diese Art des Unterrichtens notwendigen Budgets mehr bekommen? Hier ein Artikel dazu!

Und was kann ich dazu beitragen?
Denn Jammern und Verzweifeln sind wohl keine geeigneten Zutaten.

Ich glaube, da braucht es die Entwicklung von Haltung und die Kraft, auch wenn es stürmisch wird uns nicht wie ein Blatt im Wind zu drehen. Klar, wir werden dann nicht mehr von allen geliebt und müssen auch ausHALTen, dass sich manche von uns abwenden.

Daher habe ich mich öffentlich dazu bekannt, dass ich allen Lehrer*innen und im Bildungssystem Aktiven in Weiz, in meiner Rolle als Mutter und mit meinem Kompetenzen im Gestalten von Reflexions- und Entwicklungsräumen, den Rücken zu stärken, wenn sie bereit sind, gemeinsam einen Weg der Veränderung zu gehen, und wenn sie das wollen.

Wir müssen dafür noch ein gemeinsames ANLIEGEN entwickeln und konkrete ZIELE auf dem Weg definieren. Es gilt die bereits sehr Engagierten wie etwa Schule im Aufbruch mit den Zögernden und den noch gar nicht Involvierten zusammen zu bringen. 

Am 18. April gestalteten wir daher in Kooperation mit der Stadt Weiz einen Workshop, bei dem wir in all unserer Unterschiedlichkeit und unseren diversen Rollen zusammen kamen. Ein Entwicklungsteam arbeitet nun mit den Ergebnissen weiter.***

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*** Hier findest du die Fotos!

*** Hier findest du den Ergebnisbericht!

 

Blogfoto: Woche Weiz

Weiterführendes:

Infos zu Gerhard Koller
Vortrag Gerald Koller in Weiz
: Teil 1 und Teil 2
Infos zu Margret Rasfeld, eine der Pionier*innen
Infos zu Gerald Hüther
Vortrag Gerald Hüther in Weiz
Infos zu Schule im Aufbruch

Toleranz, Design & guter Geschmack
Auszeichnung als Solidarbetrieb
 

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Freitag, 17. August 2018

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